“LiveImage” hat die Event- und Sportfotografie revolutioniert!

Das erste Bild gewinnt!

LiveImage! Sport-Bilder sind schneller bei den Medien als der Sieger im Ziel!

“Das erste Bild bei den Redaktionen gewinnt!” hiess früher eine Sprichwort unter Pressefotografen. Der Kampf, schneller zu sein als die Konkurrenz sorgte oft für viel Stress. Seit 2022 gilt dies für Swiss-Image-Fotografen nicht mehr. LiveImage- eine revolutionäre Entwicklung von Momapix und Swiss-Image ist eines der schnellsten Bildsysteme auf dem Weltmarkt. In 30 Sekunden nach der Aufnahme können die Fotos bildoptimiert, mit Bildlegenden sortiert online oder direkt per aktivem Datentransfer auf den Redaktionen verfügbar sein. Ebenso auf der Event-Website, in sozialen Medien, Slideshows und auf den Zuschauer-Handis. Möglich macht dies eine Cloudsoftware, die den gesamten Workflow im Web automatisch verarbeitet. Zeit ist allerdings nicht alles! Entwickler Andy Mettler schätzt, dass er mit dem System und viel Erfahrung auch grosse Events alleine ins Bild setzen und die Fotos per Handy an viele Medien distribuieren kann! Die Fotos werden am Kamerabildschirm ausgewählt und via 5G-Hotspot zu einer Cloud gesendet. Allfällige Korrekturen führt er während der Reportage an seinem Samsung- Falthandy aus. In der mobilen Arbeitsweise liegt eine der Stärken von “LiveImage”. Alle seine Fotos seit 2022 sind so publiziert worden.
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Grand Prix von Bern 2024. Weltmeister und GP-Sieger Geoffrey Kamworor. (Bild Andy Mettler)

Livefotos direkt aus der Kamera online bringen - Digitalkamera und Handy genügen!

Das Geheimnis von Swiss-Image

Wer ist Andy Mettler?

Stundenlanges “Auf und Ab” im offenen Heli bei -25 Grad Celsius am Piz Corvatsch: Mettler am Freestyle-Event Engadin Snow.
(Bild Heli Bernina)

Andy Mettler (geb. 1957) begann schon im Studium zum Lehrer mit Fotografieren. Später, an einer Klinikschule und am SAMD-Internat in Davos bot er seinen Schülern Foto- und Laborkurse an. Danach wechselte er in den Journalismus und war nach einigen Praktika (Davoser Zeitung, Bündner Zeitung, LNN, Radio Pilatus.) als Sport-/und Newsreporter für die Bündner Zeitung, Ringier Medien und die Bildagenturen AP und in den 1990er Jahren für Reuters mit der Kamera unterwegs. Seine Spezialthemen waren Wintersportarten, Pferdesport, Laufsport, Schweizer Brauchtum, Schwingen, Tourismus sowie Aktualität. Bald überwog die fotografische Tätigkeit. Als Technikbegeisterter suchte er stets nach neuen Möglichkeiten, seine Bilder schneller aus Graubünden distribuieren zu können. In den 1980er Jahren mussten jeweils Filme entwickelt und Plattkopien (Kofferlabor) erstellt werden - in einem Hotelzimmer oder Behelfslabor. Ein Hasselblad-Bildsystem mit Scanner und digitaler Bildübertragung (per Modem) machte 1990 ein grosses Reise-Labor überflüssig. Die zündende Idee kam ihm 1998 mit der Gründung der ersten Schweizer Online-Bilddatenbank und der Bildagentur Swiss-Image, die er zusammen mit seiner Frau Jeannette aufbaute. Das Geschäftsmodell: Die Bildanbieter honorierten den Fotoservice - die Medien profitierten. Ebenso die Events mit grosser Bildverfügbarkeit und einer höheren Medienpräsenz.

5.45 Millionen Downloads von Schweizer Events und Tourismus!

Von Beginn weg nutzte Mettler die wachsende IT-Infrastruktur für das Eventprojekt “Event im Bild”. Der Bündner Fotograf setzte im Auftrag von Eventveranstaltern Marathonläufe, Pferderennen, den Engadin Skimarathon und viele mehr ins Bild. Von 1998 an produzierte die in Davos ansässige Bildagentur das World Economic Forum fast 25 Jahre lang für Medien und WEF. Fotografenkollegen unterstützten ihn bei Grossanlässen wie das WEF und Top-Sportevents. Mettlers Leitidee für die Eventfotografie lautet: “Starke Bilder, die den Medien schnell online und kostenlos zur Verfügung gestellt werden sowie Kommunikationsarbeit sind für den Erfolg nötig!” Die Tour de Suisse profitierte bereits 1998 mit der ersten Bildübertragung aus einem “Photomobil” (ein Chevy-Van mit Arbeitsplatz und Chauffeur) für die Bebilderung der TdS-Website. Luzern engagierte Swiss-Image ab 2004 dreimal für “Eidgenössische”: Eidg. Schwing-, Jodler- und Musikfest Luzern. Bildqualität und Schnelligkeit überzeugten immer mehr Medien und Veranstalter. Swiss-Image wurde zu einem sicheren Wert für grosser Schweizer Feste und Grossevents. Wichtiger Kunde von Swiss-Image war traditionell Klaus Schwab und sein World Economic Forum. Bis zu 23 Fotografen und Bildredakteure arbeiteten während des WEF-Jahrestreffens in Davos, um den weltweiten Medien einen professionellen und honorarfreien Bildservice bieten zu können (bis 40’000 Downloads/Jahr). Dieser Output war nur mit immer neuen Optimierungen des Bildworkflows möglich. Ab 2006 wurden “Mobile Hotspots” (WLAN > 3G, LTE, 5G) genutzt. Allerdings musste ein Bildredaktor;redaktorin die eintreffenden Bilder bearbeiten, betexten und online bringen. Das eigentliche Ziel - ein vollautomatischer Workflow “Camera to Media” - wurde erst während des Corona-Lockdowns mit MomaSoft realisiert. LiveImage konnte nach knapp einjähriger Entwicklungszeit an Schweizer Events getestet werden. 2022 lief das System mit einigen Startschwierigkeiten am Eidg. Schwing- und Älplerfest in Pratteln.
Die kleine Bildagentur darf stolz sein, eine neues Agenturmodell, 5,45 Millionen Mediendownloads und einen vollautomatischen Bildworkflow realisiert zu haben.

Von der Kamera in 30 S. automatisch zu den Medien!

Seit dem Annual Meeting des WEF 2002 in New York verfolgte eine Vision Andy Mettler. Mit Kamera und Minicomputer auf Reportage zu gehen und die Bilder in Sekundenschnelle den Medien zu liefern. Der Tüftler stelviele lte Testsysteme zusammen. Ab 2002 etablierte sich der Workflow mit einem Fotografen vor Ort und einem Redaktor in Davos oder Zürich. Während dem Lockdown ab 2020/21 startet Swiss-Image mit dem italienischen Datenbank-Spezialisten Momasoft (Momapix) ihr bislang grösstes Projekt: LiveImage oder die Livebildübertragung aus der Kamera via Cloud zu den Medien. Das Ergebnis liess sich sehen: Mettler konnte alleine mit Digitalkameras, Objektiven, und Smartphone Fotos herstellen, diese am Kamerabildschirm auswählen und mit einem Tastendruck zur Cloud senden, wo die Fotos automatisch optimiert, betextet und in der swiss-image.ch-Bilddatenbank sortiert und auch an viele Redaktionen transferiert wurden. Innerhalb von rund 30 Sekunden waren die topaktuellen Bilder verfügbar. Nicht immer war ein solches Rekordtempo notwendig oder sinnvoll. Aber immer öfters! Gute Qualität, schnelle und sichere Belieferung war den Redaktionen ebenso wichtig. Für Swiss-Image war aber ein anderer Vorteil zentral: LiveImage ermöglicht es einem Fotografen, alleine grössere Events zu fotografieren und die Ergebnisse laufend zu distribuieren - praktisch vollautomatisch. Via Web werden mobile Geräte und Tablets synchron geschaltet. Bild und Text lassen sich auf einem Smartphone oder einem Falthandy besonders gut kontrollieren und korrigieren. Lange Festreportagen liessen sich am Eidg. Jodlerfest 2023 Zug oder dem Eidg. Trachtenfest 2004 Zürich von einem Fotografen realisieren. Ein Bildredaktor leistete bei wichtigen Events gewisse Assistenzaufgaben. Dazu gehört auch zeitnahe und sinnvolle Kommunikation. um die Redaktionen auf die schnelle Verfügbarkeit hinzuweisen. Diese proaktive Information der Bildadressaten erwies sich in der Folge als wichtiges Element für das System. Kein Redaktor hätte im Voraus wissen können, wie schnell unsere Fotos online waren. Erst mit der direkten aktiven FTP-Distribution zu den grossen Verlagshäusern sahen die Bildredaktoren die effektive Schnelligkeit der Bildlieferungen.

Traditioneller Bildfunksender für Bildabzüge System von 1880 - 1990 (25 Min. plus 1 h Filmentwichlung und dem Herstellen von Bildabzügen im mobilen Fotolabor)

Digitaler Bildsender von Hasselblad ab 1990 (Scanning, Text und digitaler Versand rund fünf bis acht Minuten. Dank dieses Gerätes reiste ich oft für Ringier ins Ausland

LiveImage-System von Swiss-Image/Momasoft - aus der Kamera zur Redaktion ab 2002 in durchschnitlich 30 Sekunden via Mobile Hotspot von Swisscom.

Nachfolger für Swiss-Image gesucht!

Leider scheint das Ende von Swiss-Image nah: Trotz der geplanten Übergabe einer fixfertigen, topmodernen Bildagentur, konnte keine Nachfolgelösung gefunden werden. Mettler: “Unser Übernahmeangebot richtet sich an Fotografen mit einigen Jahren Berufserfahrung und IT-Wissen oder kleinere Agenturen, die Gewähr bieten, das System Swiss-Image in die Zukunft führen zu können.

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